Kirchen
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Kathedrale

In der malerischen Hauptstraße von Ponte finden Sie die 1751 fertiggestellte und der Assunta gewidmete Barockkirche. Nach der Zerstörung der alten Kathedrale auf dem Burghügel wurde sie 1810 zur bischöflichen Hauptkirche der Insel erhoben. Bemerkenswert ist ein schlichtes Holzkruzifix links vom Hauptaltar (neapolitanische Schule des 14. Jhs.). Via L. Mazzella

San Antonio

In der Nähe der Spiaggia dei Pescatori, also des Fischerstrandes, wo sich der Arso-Lavastrom ins Meer ergoss, erhebt sich über einer Freitreppe diese 1740 erbaute einschiffige Kirche des Franziskanerklosters. Im großen Konventsaal sind mehr als 15000 Bände der von Monsignore Onofrio Buonocore gegründeten Biblioteca Antoniana untergebracht: eine schier unerschöpfliche Quelle für Ischia-Forscher. Ein Besuch der Bibliothek lohnt sich schon wegen des dort aufbewahrten Ölporträts der mit Lorbeerkranz gekrönten Dichterin Vittoria Colonna. Rampa di San Antonio (Ischia Ponte)

San Girolamo/Madonna della Pace

Die intime, kleine Kapelle, der friedensstiftenden Jungfrau geweiht und mit modernen Mosaiken geschmückt, steht inmitten des quirligen Gedränges an der Piazzetta San Girolamo. Ursprünglich wurde sie kurz nach dem Arso-Ausbruch (1301) als Einsiedelei in der verwüsteten Landschaft errichtet. Corso V. Colonna 124

Santa Maria delle Grazie

In der Hauptbummelgasse Portos führt eine Treppe zu der 1781 erbauten Barockkirche hinauf, die eine sehr lebhafte architektonische Linienführung aufweist. Ursprünglich war sie den im Fegefeuer leidenden armen Seelen geweiht, dann dem heiligen Petrus und zu guter Letzt der gnadenvermittelnden Jungfrau Maria. Corso V. Colonna 223

Madonna del Buon Consiglio

Muttergottes des Guten Rates: von Seeleuten und Fischern erbautes Kirchlein gegenüber dem Hafen. Schöner Stuck und drei Altäre mit buntem Marmor. Piazza Marina

Maria SS. della Pietà

Die neoklassizistische, hell getünchte Fassade stammt von 1897 und zeigt am Eingang zwei bezaubernde fackeltragende Majolika-Putten mit grüngelben Flügeln. In der Apsis gibt es eine wertvolle Kreuzabnahme des Barockmalers Andrea Vaccaro (1598-1670) aus dem Jahr 1643. Corso Luigi (Seeufer)

Santa Maria Maddalena

Der Schutzpatronin der Gemeinde geweihte Pfarrkirche. Sie wurde nach dem Erdbeben von 1883 in Form eines lateinischen Kreuzes völlig neu aufgebaut. Piazza Parrocchiale

Chiesa del Purgatorio/Fegefeuer-Kirche

Interessant an dieser Kirche aus dem 18. Jh. ist in erster Linie eine große Fegefeuerszene über dem Portal, auf Majolikafliesen vom modernen Keramikkünstler Taki Calise dargestellt. An der Landstraße zwischen Forio und San Francesco

San Gaetano

Die Besucher von Forios Ortskern begrüßt schon von weit her die formschöne Kuppel der um 1650 von Seeleuten und Fischern erbauten Kirche. Die an ihrer Südseite angebrachte Sonnenuhr zeigt sogar die richtige Zeit an. Piazza Medaglia d'Oro

San Vito

Im alten Ortsteil San Vito wurde schon frühzeitig die dem Schutzpatron Forios geweihte Kirche errichtet (erheblich umgebaut im 16. und 18. Jh.). Zwei Glockentürme umrahmen die ruhige Barockfassade. Auch hier sind die ischitanischen Maler Cesare Calise und Alfonso Di Spigna mit mehreren Bildern vertreten. Ein Prachtstück ist die Silberstatue des Heiligen, ein Werk Giuseppe Sammartinos (18. Jh.).

Santa Maria del Soccorso

Die heutige Form der zauberhaften Wallfahrtskirche datiert aus dem Jahr 1791 (1864 renoviert). In ihr verschmelzen Elemente des byzantinischen, maurischen und süditalienischen Stils in einnehmender Einfachheit. Selten kommt es vor, dass Asymmetrie einen so harmonischen Eindruck erweckt wie hier. Dazu trägt auch der Kontrast der schneeweißen Fassade zum dunkelgrauen Peperinstein bei, dem Baumaterial für die Türeinfassung und die Freitreppen, die zum Vorplatz und zum Eingang führen. Heiligenbilder und bunte Dekorationen aus Majolikafliesen an den Stufen (18. Jh.) - stellenweise brutal beschädigt - gehören dazu. Am oberen Sims der Pfeiler stehen einige Segelschiffmodelle: Sie erinnern als Votivgaben der Fischer an Rettung aus Seenot, denn ihre Kirche ist ja der „rettenden“ Jungfrau Maria geweiht.

Santa Maria di Loreto

Die von zwei Glockentürmen eingerahmte Barockfassade der pompejanisch-rot gefärbten Basilika stimmt schon auf ihr prunkhaftes Inneres ein. Dreischiffig ist der überwältigende Raum, die Kassettendecke mit Gold reich verziert. Die Marmordekoration ist farbenprächtig, wie es neapolitanischer Art entspricht. Schwarz-weiß kariert hingegen ist der Fußboden aus ligurischem Marmor. Zu den Kunstwerken gehören Tafelgemälde des Forianers Cesare Calise. Ein Außenmosaik des Hamburger Malers Eduard Bargheer (1901-79), eines Ehrenbürgers von Forio, sticht geradezu ins Auge. In ihrer heutigen Gestalt stammt die Kirche aus dem 18. Jh., gegründet wurde sie im 14. Jh., umgebaut im 16. Jh. Betritt man durch eine Seitentür das einschiffige Oratorio dell'Assunta, faszinieren unter dem Tonnengewölbe (1585) das weiße Stuckwerk und die bemalte Orgelempore (17. Jh.). Corso Umberto I

Santa Maria delle Grazie

An der Uferpromenade: schlichte Barockkirche der Fischer mit einem schlanken weißen Glockenturm (beide von Kuppeln gekrönt). Rechts am Eingang eine antike Herakles-Statue, nicht nur mit dem üblichen Löwenfell und Knüppel ausgestattet, sondern auch noch mit dem Weihwasserbecken beladen. Die mit Barockengeln und -ornamenten umgestaltete Holzkanzel (15. Jh.) stammt vermutlich aus der alten Kathedrale von Ischia Ponte. Anfang Corso Angelo Rizzoli

Santa Restituta

Die 1883 vom Erdbeben zerstörte Barockkirche wurde nach dem Wiederaufbau am 2. Juli 1886 eingeweiht. Die Fassade stammt aus dem Jahr 1910. Der Architekt verwendete eine besondere erdbebensichere Technik bei der Errichtung der 24 korinthischen Säulen. Das Hauptaltarbild (hl. Augustinus des Neapolitaners Filippo Balbi) übertrifft an Qualität die Serie von zehn - ziemlich kitschigen - Bildern oberhalb der Seitenkapellen. Auf diesen erzählt der Maler Ferdinando Mastroianni die Legende der heiligen Restituta. Die wechselhafte Geschichte der Kirche geht zurück bis in die Anfänge des Christentums in Lacco Ameno im 4. Jh. Piazza S. Restituta

San Michele

An der Via San Angelo, einem Weg mit hübschen Villen und entzückendem Panorama, steht am Hang neben dem Hotel San Michele die gleichnamige Kirche. Sie hat einen besonderen Charme mit ihrer hell getünchten, fast klassischen Barockfassade, dem byzantinisch anmutenden Glockenturm und dem schlichten Innenraum.

   
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